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Färben der Haare mit den Pflanzen (PHF):
Henna, Cassia, Katam oder Indigo

1. Zur Struktur des Haares
2. Die Farbe des Haares
3. Färben mit Pflanzenhaarfarben versus Chemische Färbung
4. Wie funktioniert das Färben mit Henna, Cassia, Katam oder Indigo
5. Die Farben der Pflanzen Henna, Cassia, Katam oder Indigo
6. Das Anmischen der Paste zum Färben der Haare
7. Vorschläge für Mischungsverhältnisse der Pflanzenpulver (PHF)
8. Vorbereiten und Färben der Haare mit Pflanzenhaarfarben (PHF)
1. Zur Struktur des Haars
Haare sind lange Hornfäden. Sie bestehen im Wesentlichen aus Keratin. Grob gesehen besteht ein Haar aus drei Schichten: Cuticula (Schuppenschicht), Cortex Faserschicht) und Medulla (Mark). Da nicht jedes Haar eine Medulla hat und man auch nichts über ihre Funktion weiß, werden wir auf sie nicht weiter eingehen.
Die Cuticula, die äußerste Schuppenschicht umgibt den Cortex, die Faserschicht und schützt das Haar vor äußeren Einflüssen. Sie besteht aus mehreren Lagen verhornter Zellen, die übereinander greifend zur Haarspitze orientiert sind, ähnlich wie bei einem Tannenzapfen. Liegen diese Schuppen flach an der Cortex an ist das Haar gesund und glänzt.
Alkalisches Milieu (z.Bsp. Seife) öffnet die Schuppen und macht den Hauptteil des Haares den Cortex angreifbar für Veränderungen, z.Bsp. dem Färben. Eine saure Umgebung, wie z. Bsp. die Tannine (Gerbsäuren) von Henna und Cassia oder das Essigwasser beim Spülen, verschließen sie wieder.
Der Cortex – auch Faserschicht oder Faserstamm genannt – besteht aus langgestreckten, ca. 5 µm dicken Cortexzellen. In jeder sind etwa 20–30 Makrofibrillen eingelagert. Eine Makrofibrille (Ø 300 nm) enthält Hunderte von Mikrofibrillen (Ø 7–10 nm), diese wiederum Protofibrillen, bestehend aus helixförmigen Keratin-Molekülen.
Dabei bestimmen die mehr oder weniger widerstandsfähigen Längs- und Querverbindungen innerhalb der Doppelhelix die Struktur des Haars, ob es eher glatt oder lockig ist, wie elastisch es ist und wie es sich gegenüber äußeren Einflüssen – Hitze, Wasser, Säuren und Basen – verhält. Die sehr stabilen Disulfidbrücken sind z. Bsp. erst durch Dauerwellprodukte wie Thioglycolat lösbar, während die Wasserstoff- und Salzbrücken im Keratin dagegen schon durch Wasser sowie schwache Säuren und Basen zu lockern sind. So werden bei jedem Waschen selbst lockige Haare glatt und man kann
Die Struktur des menschlichen Haares
den Haaren beim anschließenden Trocknen mit Föhn, Lockenwicklern und ähnlichem zeitweilig eine andere Form geben.
2. Die Farbe des Haares
Der Melaningehalt in der Faserschicht (Cortex) bestimmt die individuelle Haarfarbe. Es gibt zwei verschiedene Typen von Melanin, die für die verschiedenen Farbvarianten des Haares verantwortlich sind. Das Eumelanin ist das Schwarz-Braun-Pigment. Es entscheidet hauptsächlich über die Farbtiefe des Haares. In braunem und schwarzem Haar kommt es in deutlich erkennbaren Körnchen vor. Das Phaeomelanin ist das Rot-Pigment. Es ist verantwortlich für hellblonde, blonde und rote Haare. Dieses Melanin ist von seiner Struktur her sehr viel feiner und kleiner als das Eumelanin. Durch das Mischungsverhältnis entstehen unterschiedliche Haarfarben.
Grau werdende Haare sind eines der offensichtlichsten Zeichen des Älterwerdens. Das liegt an den farbgebenden Zellen in den Haarwurzeln, den Melanozyten. Sie arbeiten mit den Jahren unregelmäßiger, langsamer und stellen die Produktion des Farbpigments Melanin irgendwann ganz ein. Neben den pigmentierten Haaren tauchen immer mehr weißliche, unpigmentierte auf. „Grau“ ist aber nur ein optischer Eindruck und ist die Mischfarbe, die sich aus einzelnen weißen und einzelnen pigmentierten Haaren ergibt. Ein einzelnes graues Haar gibt es also nicht, es ist weißlich beziehungsweise farblos. Erst wenn es keine pigmentierten Haare mehr gibt, wirkt die verbliebene Haarpracht weiß.
3. Färben mit Pflanzenhaarfarben versus Chemische Färbung
Mit henna gefärbtes Haar
Mit Henna gefärbtes Haar
Seit Menschengedenken war das Haarfärben mit den natürlichen Farbstoffen Henna (rot ), Indigo (blau) und anderen farbgebenden Pflanzen z.Bsp. Walnuss (braun) oder Kamille (gelb) gebräuchlich. Allerdings war und ist das Farbergebnis mit diesen Pflanzen abhängig von der Ausgangsfarbe des Haares, da beim Färben nicht die vorhandenen Farbpigmente zerstört werden. Obwohl das Färben mit Pflanzen relativ schwierig ist – es erfordert Experimentierfreudigkeit, Geduld und Erfahrung – lohnt sich der Aufwand, denn die meisten Färbepflanzen enthalten neben dem Farbstoff das Haar nährende und pflegende Substanzen. Außerdem sind viele Farben – vor allem die Gelbtöne – nicht sehr haltbar. Das lässt sich aber angesichts der zumeist pflegenden Eigenschaften der Pflanzen und der Tatsache, dass wegen dem ständig nachwachsenden Haaransatz, spätestens alle drei bis vier Wochen die Färbung wiederholt werden muss, leicht verschmerzen.
Erst seit der Entwicklung der Permanent-Färbemittel (um 1875) ist es möglich Haaren jede gewünschte Farbe zu geben. Sie werden auch „Oxydationshaarfarben“ genannt, denn der Färbeprozess beruht darauf, dass niedermolekulare, lösliche und farblose Ausgangsstoffe („Farbentwickler“ und „Farbkoppler“) durch ein Oxidationsmittel wie verdünntes Wasserstoffperoxid zu groß molekularen, nicht mehr löslichen Farbpigmenten verbunden werden.
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Modefarben durch anionische Farbstoffe auf weißem Kanin der Farbwerke Hoechst
Modefarben durch anionische Farbstoffe auf weißem Kanin der Farbwerke Hoechst
Leider geschieht das zu einem hohen Preis für die Gesundheit, denn die Farben selbst und die zur Färbung eingesetzten Chemikalien stehen nicht nur im Verdacht karzinogen zu sein, sondern zerstören unwiederbringlich die natürliche Struktur des Haares. Es verliert seinen Glanz, wird matt und brüchig.
4. Wie funktioniert das Färben mit Henna, Cassia, Katam oder Indigo
Wie bei Henna liegt auch bei den Pflanzenpulvern Cassia, Katam und Indigo der Farbstoff in der Pflanze nicht als solcher vor, sondern in einer Verbindung (Glykosid). Erst durch das Anrühren mit warmen Wasser wird durch Bakterien in einen enzymatischen Prozess (Fermentation) das jeweilige Glykosid „hydrolysiert“, d.h. in eine wasserlösliche (mehr oder weniger farblose) „Leukoform“ überführt, indem der Zuckerrest abgespalten wird. Dann wird die Substanz oxidiert. Das geschieht Beim Trocknen der Haare, wenn der Sauerstoff in der Luft das Molekül des Farbstoffes in seiner Leukoform „oxidiert“ (d.h. sich mit ihm verbindet, entsteht erst die eigentliche Farbe.
Entstehung des Hennafarbstoffs Lawson
Entstehung des Hennafarbstoffs Lawson
Außerdem benötigen die in den Pflanzen enthaltenen Farbstoff-Glykoside ein bestimmtes „Milieu“ (Umgebung), ein alkalisches oder saures, damit sie zum Färben in ihre wasserlösliche Form überführt werden können. So entwickeln Henna und Cassia ihren Farbstoff am besten in einem eher sauren Milieu, während Indigo und Katam eine alkalische oder basische Umgebung erfordern.
Auch sind die verschiedenen Farben auf dem Haar unterschiedlich haltbar. Am besten färbt und hält sich der rote Farbstoff von Henna, da er sich direkt durch Oxidation mit dem Keratin des Haares verbindet.
5. Die Farben der Pflanzen (PHF) Henna, Cassia, Katam oder Indigo
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fein gemahlenes Henna fein gemahlene Cassia obovata fein gemahlenes Katam fein gemahlene Indigoblätter
Lawsonia inermis   Cassia obovata   Buxus dioica   Indigofera tinctoria
Henna enthält neben Tanninen die Glykoside Hennosid A und B, die durch Fermentation zum rot färbenden Farbstoff HNQ, Lawson werden.   auch Senna italica oder neutrales Henna genannt, enthält neben Cumarin, Carotinoiden, Flavonoiden und Tanninen das schwach gelb färbende   Katam enthält unter anderem wahrscheinlich das farblose Glykosid Indican und/oder Isantan B, eine Vorstufe des blaufärbenden Farbstoffs Indigo.   oder indischer Indigo enthält 0,5% Indican. Unter den über 50 Pflanzenarten aus denen man Indigo gewinnen kann, hat er den höchsten Farbstoffgehalt.
2-Hydroxy-1,4- naphtochinon 1,5-Dihydroxy-3-Me anthrachinon Indican =
Indoxyl-aß-D -glykosid
Indigo
HNQ Lawson   Chemische Struktur des Anthrachinonglykosids der Cassia obovata   Chemische Struktur des Indicanglykosids   Indogomolekül
Mit Henna (Lawsonia Inermis) eingefärbte Wollfäden   Mit Cassia Obovata eingefärbte Wollfäden   Mit Katam (Buxus dioica) eingefärbte Wollfäden   Mit Indigofera tinctoria eingefärbte Wollfäden
mit Henna gefärbtes graues Haar   Mit Cassia (neutrales Henna) gefärbtes aschblondes Haar   mit Henna und Katam gefärbtes graues Haar   mit Henna und Indigo gefärbtes graues Haar
100 g feinst gesiebtes Henna in Body-Art-Quality aus Rajasthan (BIO-zertifiziert)
4.50
In den Einkaufskorb
250 g feinst gesiebtes Henna in Body-Art-Quality aus Rajasthan (BIO-zertifiziert)
11.00
In den Einkaufskorb
500 g feinst gesiebtes Henna in Body-Art-Quality aus Rajasthan (BIO-zertifiziert)
20.00
In den Einkaufskorb
1000 g feinst gesiebtes Henna in Body-Art-Quality aus Rajasthan (BIO-zertifiziert)
38.00
In den Einkaufskorb
BIO-zertifiziert
Biozertifikat der Ecocert India
 
100 g feingemahlenes Cassia obovata aus Rajastan (BIO-zertifiziert)
4.00
In den Einkaufskorb
250 g feingemahlenes Cassia obovata aus Rajastan (BIO-zertifiziert)
9.00
In den Einkaufskorb
500 g feingemahlenes Cassia obovata aus Rajastan (BIO-zertifiziert)
16.00
In den Einkaufskorb
1000 g feingemahlenes Cassia obovata aus Rajastan (BIO-zertifiziert)
30.00
In den Einkaufskorb
BIO-zertifiziert
Biozertifikat der Ecocert India
 
100 g fein gemahlenes Katam (Buxus dioica) aus dem Jemen
5.00
In den Einkaufskorb
250 g fein gemahlenes Katam (Buxus dioica) aus dem Jemen
12.00
In den Einkaufskorb
500 g fein gemahlenes Katam (Buxus dioica) aus dem Jemen
23.00
In den Einkaufskorb
1000 g fein gemahlenes Katam (Buxus dioica) aus dem Jemen
45.00
In den Einkaufskorb
 
100 g feingemahlener indischer Indigo (BIO-zertifiziert)
5.00
In den Einkaufskorb
250 g feingemahlener indischer Indigo (BIO-zertifiziert)
12.00
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500 g feingemahlener indischer Indigo (BIO-zertifiziert)
23.00
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1000 g feingemahlener indischer Indigo (BIO-zertifiziert)
45.00
In den Einkaufskorb
BIO-zertifiziert
Biozertifikat der Ecocert India
     
6. Das Anmischen der Paste zum Färben der Haare
Vielerorts wird empfohlen die Paste zum Färben der Haare, sei es pures Henna oder ein Gemisch von Henna mit Indigo, Katam und / oder Cassia mit Zitronensaft, Tee, Rotwein, Öl, Joghurt, Quark, Salz oder Backsoda anzurühren, um so die Farbentstehung zu verbessern bzw. eine intensivere Farbe zu erhalten.
Wir raten ganz allgemein von all diesen Zusätzen ab, denn wie oben in den Ausführungen zu den einzelnen Pflanzenfarben bereits gesagt, benötigt jede Pflanze ein ihr eigenes „Milieu“ (Umgebung), entweder ein eher alkalisches Milieu (das sind das Indigo und Katam) oder eine eher saure Umgebung (Henna), damit das jeweilig enthaltene Farbstoff-Glykosid zum Färben in eine wasserlösliche Form überführt werden kann.
Abgesehen von der oft sehr zweifelhaften Wirkung dieser Zusätze – Zitronensaft z.Bsp. macht das Haar strohig – behindern bzw. verhindern, vor allem zu saure Zusätze, den enzymatischen Prozess (Fermentation) in dem das jeweilige Farbstoff-Glykosid gespalten wird oder aber sie greifen anderweitig das Haar an. So nehmen Backsoda und andere Salze dem Haar seinen gesunden Glanz und machen es schlecht frisierbar. Öle und fetthaltige Produkte wie Joghurt oder Quark , mögen zwar keinen Einfluss auf die Farbentstehung haben und vielleicht sogar die Konsistenz der Paste fürs Auftragen verbessern, verhindern aber das Eindringen des während der Fermentation entstandenen wasserlöslichen Farbstoffs in das Innere des Haares.
All die hier genannten Zusätze sind auch gar nicht nötig, um ein besseres Farbresultat zu erzielen, denn Henna, Cassia, Katam und Indigo bringen von Natur aus die Enzyme mit, die notwendig sind, um die Farbentstehung (Aufspaltung des jeweiligen Farbstoff-Glykosid) in Gang zu setzen. Dazu bedarf es nur Wärme (am besten sind Temperaturen zwischen 35° und 40° Celsius also Körpertemperatur) Wasser und ein bisschen Zeit. Da Enzyme aber Eiweißverbindungen sind und diese bei zu großer Hitze zerstört werden, sollte das Wasser zum Anrühren nicht heißer als 60° Celsius sein, d.h. Sie müssen es noch erträglich finden, wenn Sie mit der Fingerspitze hinein tippen.
7. Vorschläge für Mischungsverhältnisse der Pflanzenpulver (PHF)
Da jedes Haar in Struktur und Ausgangsfarbe individuell verschieden ist, sollten Sie bevor Sie endgültig Ihre Haare färben, mit ausgefallenen Haaren aus Ihrer Bürste "herum experimentieren". Bedenken Sie dabei, dass Sie mit Naturfarben immer noch Ihre Haare dunkler färben können, aber niemals heller!
Beachten Sie auch, dass die Verweildauer der Paste auf Ihrem Haar entscheidend ist wie intensiv und gleichmäßig die Farbe auf Ihrem Haar wird.
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Farbergebnisse von Henna, Cassia Obovata, Katam, Indigo und deren Mischungen auf weißer Wolle
Farbergebnisse von Henna (Lawsonia Inermis), Cassia Obovata, Katam (Buxus dioica), Indigo (Indigofera tinctoria) und deren Mischungen auf weißer Wolle. Das Bild zeigt die Farbintensität, die durch die Zeitdauer des Verbleibens im Farbbad erreicht werden kann. Der jeweils linke Wollfaden verweilte für etwa 4 Stunden im Farbbad, der mittlere für 8 Stunden, während der ganz rechte über 24 Stunden im Farbbad belassen wurde.
Wenn Sie einen warmen Kastanien- bis dunkelbraunen Farbton auf hellem, grauem oder weißen Haar erzielen wollen, reicht es völlig Henna und Katam bzw. Indigo im Verhältnis 50 zu 50 anzurühren.
Für hellere Farbtöne wie z. B. aschblond oder hellbraun, beginnen Sie mit einer Mischung von 20% bis 30% Katam bzw. Indigo zu 70% bis 80% Cassia Obovata (sogenanntes neutrales oder farbloses Henna). Ist Ihnen der Ton im Endergebnis zu hell, erhöhen sie den Anteil an Katam bzw. Indigo, bis Sie das zu Ihrem Haar und Farbwunsch richtige Verhältnis gefunden haben. Wenn sie ein Goldblond bevorzugen oder Ihnen Ihr Ergebnis zu grau erscheint, setzen Sie der Mischung pro 100 gr. Cassia einen oder zwei Teelöffel echtes Henna (rot färbend) hinzu.
Wollen Sie einen fast schwarzen Farbton erzielen, sollten Sie in zwei Schritten färben: Zuerst nur mit Henna und dann mit Katam bzw. Indigo. Lassen sie zwischen der ersten Färbung und der zweiten Färbung mit Indigo oder Katam mindestens 24 Stunden vergehen, damit der Farbstoff des Hennas, Lawson, an der Luft vollkommen aus oxidieren kann.
8. Vorbereiten und Färben der Haare mit Pflanzenhaarfarben (PHF)
Haare sind wie alle Naturfasern (Wolle, Seide und Baumwolle) von einer schützenden Wachs bzw. Fettschicht umgeben, die ständig von den Talgdrüsen in der Haarwurzel erneuert wird.
Damit die in der Paste vorhandene wasserlösliche Farbe das Haar durchdringen kann, sollte man es unmittelbar vor dem Färben mit einem handelsüblichen Shampoo, das keine Silikone enthält oder mit Alepposeife waschen.
Zum einen werden dabei die Wasserstoff- und Salzbrücken im Keratin des Haares gelockert und man erreicht so eine gleichmäßigere Durchfärbung; zum anderen werden die von den Talgdrüsen ständig neu produzierten Fett und Wachsschichten weitgehend entfernt. Leider sind diese bei den Haaren am besten am Ansatz erhalten und sind nur durch mehrmaliges Waschen aufzulösen. Deswegen wird die resultierende Farbe am Haaransatz immer am hellsten sein. Das kann man gut an diesem Foto sehen:
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mit Henna gefärbtes graues Haar
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Aleppo- oder Lorbeerseifen
Das in der Alepposeife enthaltene Olivenöl unterstützt die selbstregulierende Funktion der Haut und damit die Hautatmung. Lorbeeröl ist wegen seiner antiseptischen und durchblutungsfördernden Wirkung schon lange im Orient bekannt. Es hemmt die Talgdrüsenüberfunktion, deshalb ist die Alepposeife mit dem Öl der Lorbeerkirschen sehr wirksam bei Akne, Kopfschuppen und unreiner Haut.
Alepposeife mit 30% Lorbeeröl
und 70% Olivenöl
4 Jahre alt
Stück ca 200 g
€ 7.00
In den Einkaufskorb
Alepposeife mit 40% Lorbeeröl
und 60% Olivenöl
4 Jahre alt
Stück ca 170 g
€ 7.50
In den Einkaufskorb
Die frische, nur mit warmen Wasser angerührte Paste, sollte ohne Verzug vom Haaransatz ausgehend im Haar verteilt werden, mit einer Plastikfolie so schnell als möglich abgedeckt werden (um die Oxidierung der „Leukoform“ des jeweiligen Farbstoffes an der Luft zu verhindern) und dann mit einem warmen wollenen Kopftuch umwickelt werden.
Eintragen der Hennapaste ins Haar Mit Hennapaste bedeckter Kopf
Lassen Sie die Paste für mindestens 3-4 Stunden einwirken und spülen Ihr Haar nur mit Wasser aus. Bitte nicht mit Shampoo auswaschen. Dem letzten Spülwasser können sie Essig zusetzen, um die Farbe zu fixieren.
Die Anleitungen können Sie, indem Sie in die nebenstehenden Bilder klicken, als PDF herunterladen.
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